Mit Mathias Garnitschnig, Claudia Larcher und Liddy Scheffknecht präsentiert die Galerie Sturm drei Positionen einer jüngeren Künstlergeneration. Alle drei wurden in den späten 70er oder Anfang der 80er Jahre in Vorarlberg geboren, studierten während der letzten Jahre an der Wiener Universität für Angewandte Kunst bei Erwin Wurm und arbeiten seither in Wien.
Die Werke der drei Künstler verbindet eine in der Herangehensweise vergleichbare und ähnliche Auseinandersetzung mit Phänomen des Alltäglichen und scheinbar Banalem, die reflektiert und in skulpturale oder bildhafte Metaphern übersetzt werden. Lapidare Objekte des Alltags, wie Plastiktaschen, Besen oder Kaugummis werden in ihren Arbeiten zu illusionistischen, spielerischen Skulpturen und räumlichen Interventionen oder sind Motive für in verschiedensten Materialen ausgeführte Bildarbeiten.
Die Arbeiten der drei Künstler definieren Momente des Alltags neu, hinterfragen diese und stellen neue Bedeutungszusammenhänge her, die unsere Wahrnehmung irritieren, unsere Betrachtung und unseren Umgang mit einfachen und simplen Dingen in Frage stellen.